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Forschung

Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen in der Arbeits-, Wirtschafts-, Organisations-, Professions- und Rechtssoziologie. Der Fokus liegt auf aktuellen, gesellschaftlich relevanten Veränderungen in der Arbeitswelt und im Arbeitsmarkt sowie in den rechts- und wohlfahrtsstaatlichen Institutionen.

Die Forschung des Lehrstuhls ist in interdisziplinäre und internationale Kooperationen eingebunden und verfolgt Interessen der Theoriebildung und Grundlagenforschung ebenso wie forschungsbezogene Impulse für die Lehre und den Transfer in Austausch- und Kooperationszusammenhängen mit Vertreter:innen der Praxis.

Aktuelle Forschungsprojekte

Mausklick statt Mitbestimmung?
Legal Technology im Arbeitsrecht und die Folgen für die
industriellen Beziehungen

Das Projekt beschäftigt sich mit der Digitalisierung, insbes. mit der Verbreitung von Legal Technologies im Arbeitsrecht und den Folgen für den Zugang zum Recht, für die Legitimität des Rechtsstaats, für die betriebliche Mitbestimmung und die überbetriebliche Interessenvertretung. Es wird in Kooperation mit Britta Rehder (Lehrstuhl Politisches System Deutschlands) durchgeführt und von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert (2021-2023).

Leitung: Prof. Dr. Birgit Apitzsch, Prof. Dr. Britta Rehder

Mitarbeiter:innen am Lehrstuhl: Cathérine Momberger, M.A. und  Markus Tünte, Dipl. Soz.-Wiss.

 

Weitere Informationen:

https://www.boeckler.de/de/suchergebnis-forschungsfoerderungsprojekte-detailseite-2732.htm?projekt=2020-289-2

Plattformökonomie und soziale Sicherung: Arbeits- und
Sicherungsorientierungen digitaler Selbstständiger zwischen
De- und Re-Institutionalisierung

Projektleitung: Dr. Fabian Beckmann (Ruhr-Universität Bochum)/ Dr. Fabian Hoose (Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen)
Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl: Sabrina Glanz, Laura Mirbek
Laufzeit: Dezember 2021 bis November 2024
Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

 

     

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Plattformisierung von Erwerbsarbeit beleuchtet das Vorhaben (1) Ausmaß und Struktur der sozialen Sicherung von Plattformselbstständigen sowie die Einbettung von Plattformarbeit in individuelle und familiale Erwerbs- und Sicherungsarrangements, (2) die subjektiven Arbeits- und Sicherungsorientierungen der hier Erwerbstätigen sowie (3) sozialpolitische Reformansätze und deren Passung zu den objektiven Sicherungslagen und subjektiven Sicherungspräferenzen der Plattformselbstständigen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.fis-netzwerk.de/foerderung/gefoerderte-projekte/forschungsprojekte/plattformoekonomie-und-soziale-sicherung

Judicial activism in times of crisis
- a comparative perspective

Together with Dr Agnieszka Kubal (Lecturer in Sociology at UCL SSEES), Birgit Apitzsch has been awarded seed funding by the British Academy for their research project ‘Judicial activism in times of crisis - a comparative perspective’. This is one of the six new humanities and social sciences research projects examining issues related to “Ethical futures: realities, responsibilities and resourcefulness” to help strengthen ties and facilitate partnerships between researchers based in the UK and in Germany.

Leitung: Prof. Dr. Birgit Apitzsch (RUB), Dr. Agnieszka Kubal (University College London)

Zwischen Kooperation und Konkurrenz
- Externe Erwerbstätige in wissensbasierten Beschäftigungsfeldern

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt untersucht am Beispiel von Solo-Selbstständigen und Zeitarbeitskräften in IT und Medizin die Formen und Folgen von Konkurrenz, Kooperation und Gruppenbildungsprozessen in flexiblen Arbeitsmärkten und die Auswirkungen auf die Interessenvertretung. Es wird durchgeführt in Kooperation mit der Universität Hohenheim und der TU Dortmund sowie dem SOFI Göttingen.

Leitung: Prof. Dr. Birgit Apitzsch (RUB), Prof. Dr. Caroline Ruiner (Universität Hohenheim), Prof. Dr. Maximiliane Wilkesmann (TU Dortmund)

Digitale Rechtsmobilisierung.
Eine Provokation für die Sozialverwaltung?

Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung geförderte und in Kooperation zwischen dem SOFI Göttingen (Birgit Apitzsch, Berthold Vogel) und der Ruhr-Universität Bochum (Britta Rehder, Lehrstuhl Politisches System Deutschlands) durchgeführte Forschungsprojekt untersuchte Veränderungen in den sozialpolitischen Akteurskonstellationen und in den Zugangsmöglichkeiten zum Rechtssystem durch digitale Angebote der Rechtsmobilisierung.