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Dersim 1937/38

In den Jahren 1937/38 kam es in der Türkei zu den so genannten Dersim-Massakern, bei denen das Militär mit extremer Gewalt gegen die überwiegend alevitische lokale Bevölkerung vorging. Das Dersim Kultur und Geschichtszentrum e.V. (DKG) hat beginnend mit dem Jahr 2010 über 400 Videointerviews mit Betroffenen geführt – den Großteil davon in der lokalen Sprache Kırmancki/Zazaki. Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien großzügig geförderten Projektes soll das Potential einer Auswahl (100) dieser Interviews zunächst erschlossen werden, um darauf aufbauend weitere Forschungs- Bildungs-, und Kulturprojekte initiieren zu können. Schwerpunkte des Projektes sind daher die Transkription, Übersetzung und sukzessive Veröffentlichung des Materials.
 



Broschüre

Die Projektbroschüre Erzähltes Dersim 1937/38: Zeugnisse des Überlebens bereitet wichtige Informationen über das Projekt niedrigschwellig auf. Sie dient als Handreichung, um Zugang und Verständnis der Zeitzeugeninterviews zu erleichtern. Im Bereich Hintergründe umfasst sie Beiträge zum Hergang der Vernichtungsoperationen 1937/38, zur Entstehung der Interviews und der Oral History-Forschung zu Dersim sowie zum soziokulturellen Kontext. Im Bereich Annäherungen enthält sie studentische Beiträge, die Verständnishürden und Beispiele aus den Interviews reflektieren. Die vollständige Projektbroschüre finden Sie hier.


Oral-History.Digital

Eine Anleitung zur Registrierung und Freischaltung im Oral-History.Digital Portal und dem Archiv „Dersim 1937/38“ finden Sie hier.


Gefördert durch:

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Kontakt

Prof. Dr. Christian Gudehus
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
E-Mail: christian.gudehus@ruhr-uni-bochum.de

Instagram

@dersim1937.38