Aktuelle Veranstaltungen Sommersemester 2018

Titel: Migrationsbezogene Vielfalt und Zusammenleben

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfung
Teilnahmevoraussetzung
080 250
Seminar – Bachelor - Modul InterVerg, Teil I
Prof. Dr. Sören Petermann
GC 03/146
Do 08.30–10.00 Uhr
Referat
Referat und zusätzlich entweder eine Hausarbeit oder eine mündliche Prüfung
Abgeschlossenes B.A.-Basismodul „Grundlagen der Soziologie“

 

Vielfalt oder Diversität bezeichnet ein gegenwärtig häufig zu beobachtendes soziales Phänomen: die Komplexitätssteigerung sozialer Strukturen. Internationale Migration schafft migrationsbezogene bzw. ethnische Vielfalt, d.h. eine stärkere Differenzierung der Bevölkerungsstruktur hinsichtlich Migrationsstatus, Migrationshintergrund, Ethnizität oder auch hinsichtlich Sprachgruppen und religiöser Zugehörigkeit. Diese Veränderungen der Sozialstrukturen haben vielseitige Auswirkungen, zum Beispiel auf Einstellungen gegenüber Fremden, auf soziale Teilhabe, auf persönliche Netzwerkbeziehungen, auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen. Im Seminar werden die Folgen migrationsbezogener Vielfalt auf das soziale Zusammenleben diskutiert.

 


Titel: Wohnen und Leben in der Stadt

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Modul-
prüfungen
Teilnahmevoraussetzung
080 326
Seminar – Master – FOR, Teil II
Prof. Dr. Sören Petermann
GBCF 05/608
Do 12.00-14.00
Aktive Beteiligung an einer empirischen Untersuchung und schriftlicher Forschungsbericht am Ende des 2. Semesters (im Sommersemester 2018)
Das Seminar ist eine Fortsetzung aus dem WiSe 2017/18. Neuanmeldungen sind nicht möglich

 

Großstädte sind in der Regel durch residentielle Segregation geprägt. Verschiedene Bevölkerungsgruppen konzentrieren sich in bestimmten Wohngebieten der Stadt. Residentielle Segregation kann dabei verschiedene Formen annehmen, z.B. soziale, demographische und ethnische Segregation. Vor allem Prozesse der residentiellen Mobilität führen zu diesen Segregationsmustern. Diese Prozesse sollen im Seminar untersucht werden. Warum ziehen Personen oder Haushalte um? Welchen Wohnraum suchen sie? Welchen Wohnraum wollen sie meiden? Welche Relevanz hat der Wohnort für verschiedene Bevölkerungsgruppen (arm/reich, jung/alt, mit/ohne Familie, erwerbstätig/ arbeitslos, alteingesessen/zugezogen). Diese Fragen sollen im Rahmen forschenden Lernens in Gruppenarbeit beantwortet werden.

 


Titel: Ort und Raum in der Stadt- und Regionalsoziologie

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
080 362
Seminar – Master – Modul R&E, Teil I
Prof. Dr. Sören Petermann
GC 03/149
Di 14.00–16.00 Uhr
Referat
Referat und Hausarbeit

 

Ort (place) und Raum (space) sind die beiden zentralen raumbezogenen Begriffe in der Stadt- und Regionalsoziologie. Während mit dem Begriff Ort – oftmals als Wohnort verstanden – eine Art Verankerung im Raum gemeint ist, von dem kontextuelle Wirkungen ausgehen, bezieht sich der Begriff Raum eher auf relationale Distanzen zwischen „Orten“ bzw. Personen oder Objekten. Im Seminar werden beide Begriffe als Ausgangspunkt gegenwärtiger Fragen der Stadt- und Regionalsoziologie genommen, indem sozialräumliche Kontexteffekte mit unterschiedlichen Raumbezügen wie auch differenzierte Wirkungen von räumlichen Distanzen diskutiert werden. Die räumlichen Strukturen als Kontexte und Distanzen werden dabei mit Einstellungen, Verhalten und sozialem Handeln in Beziehung gesetzt.

 


Titel: Trendanalysen städtischer Entwicklungen

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
Teilnahme-
voraussetzung
080 365
Seminar – Master – Modul R&E, Teil II
Prof. Dr. Sören Petermann
GCFW 05/506 CIP-Insel
Di 16.00–18.00 Uhr
Übungsaufgaben
Übungsaufgaben und empirischer Bericht
Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse und Statistik sind erwünscht. Stata-Kenntnisse sind vorteilhaft aber nicht Voraussetzung.

 

Sozialer Wandel aber auch zeitliche Stabilität der Wohn- und Lebenssituationen von Bürgern lassen sich über Trendanalysen mehrfach erhobener Individualdaten untersuchen. Aus stadtsoziologischer Sicht kann beispielsweise erforscht werden, wie sich die Wohnzufriedenheit dynamisch in Abhängigkeit von der Wohnsituation entwickelt. Im Seminar werden kommunale Befragungsdaten der Stadt Halle (Saale) analysiert, die im Zeitraum von 1993 bis 2007 erhoben wurden. In der Veranstaltung werden mit dem Statistikprogramm Stata verschiedene Möglichkeiten für Trendanalysen vorgestellt und eingeübt.

 


Titel: Internationale Mobilität und Arbeitsmarktsegregation: Daten und Analysen

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfung
080 335
Seminar – Master - IT, Teil I; S&R, Teil I; FW, Teil III
Dr. Knut Petzold
GCFW 05/506 CIP-Raum
Mi 10.00–12.00
aktive Mitarbeit und Referat
schriftlicher Forschungsbericht

 

Im Kontext wirtschaftlicher und sozialer Globalisierungsprozesse werden Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen als zunehmend wichtig für den beruflichen Erfolg erachtet. Solche Kompetenzen können über internationale Mobilität während der Ausbildungsphase und kurz nach dem Berufseintritt erworben werden und tatsächlich lässt sich in den vergangenen Jahrzehnten ein stetiger Anstieg temporärer Auslandsaufenthalte etwa unter Studierenden beobachten. Allerdings wird die allgemeine Annahme, dass Arbeitnehmer mit internationaler Erfahrung durch Arbeitgeber bevorzugt werden, dagegen selten in den Blick genommen. Nur wenige Studien befassen sich unmittelbar mit den Auswirkungen internationaler Mobilität auf die Arbeitsmarktplatzierung und den Arbeitsmarkterfolg. Im Seminar sollen vorliegende nationale und internationale Datensätze genutzt werden, um eigenständige Analysen zur Bedeutung internationaler Mobilität für individuelle berufliche Erträge durchzuführen. Einen Schwerpunkt soll dabei die Identifikation von Bedingungen sein, unter denen internationale Mobilität von Vorteil bzw. von Nachteil für individuelle Karrieren ist. Das Seminar zu Daten und Analysen wird durch das Seminar zu Konzepten und Befunden ergänzt.

 


Titel: Internationale Mobilität und Arbeitsmarktsegregation: Konzepte und Befunde

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfung
080 353
Seminar – Master - S&R, Teil II; IT, Teil II
Dr. Knut Petzold
GCFW 04/611
Mi 08.30–10.00
aktive Mitarbeit und Referat
schriftliche Hausarbeit

 

Im Kontext wirtschaftlicher und sozialer Globalisierungsprozesse werden Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen als zunehmend wichtig für den beruflichen Erfolg erachtet. Solche Kompetenzen können über internationale Mobilität während der Ausbildungsphase und kurz nach dem Berufseintritt erworben werden und tatsächlich lässt sich in den vergangenen Jahrzehnten ein stetiger Anstieg temporärer Auslandsaufenthalte etwa unter Studierenden beobachten. Allerdings wird die allgemeine Annahme, dass Arbeitnehmer mit internationaler Erfahrung durch Arbeitgeber bevorzugt werden, dagegen selten in den Blick genommen. Nur wenige Studien befassen sich unmittelbar mit den Auswirkungen internationaler Mobilität auf die Arbeitsmarktplatzierung und den Arbeitsmarkterfolg. Im Seminar sollen grundlegende Konzepte und Befunde im Zusammenhang mit internationaler Mobilität, Bildung und Arbeitsmarkt vorgestellt und diskutiert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kritischen Diskussion der theoretischen Fundierung und der gewählten Forschungsstrategien vorliegender Untersuchungen. Das Seminar zu Konzepten und Befunden wird durch das Seminar zu Daten und Analysen ergänzt.

 


Titel: Räumlicher Kontext und Lebenschancen von Familien

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
080 354
Seminar – Master – S&R, Teil II
Jasmin Schmitt
GBCF 04/255
Mo 10.00–12.00
Referat oder Übungsaufgaben
Referat oder Übungsaufgaben und schriftliche Hausarbeit

 

Das Seminar führt zunächst in empirische Studien ein, die den Einfluss räumlicher Kontexte auf die Lebenschancen von Familien untersuchen. Im Anschluss überprüfen wir, ob die in der Forschung beobachteten Zusammenhänge sich auch in Nordrhein-Westfalen wiederfinden. Dafür greifen wir auf den Datensatz aus dem von der Landesregierung geförderten Projekt „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ zurück, der über Wohn- und Lebensverhältnisse von ansässigen Familien informiert. Gemeinsam analysieren wir, welche Wohnverhältnisse (z.B. das Ausmaß sozialräumlicher Segregation) sich in NRW vorfinden und wie diese die Lebenszufriedenheit von Familien, das Verhalten von Eltern und die Entwicklung von Kindern beeinflussen.

 


Titel: Stadtsoziologisches Forschungskolloquium

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Teilnahme-
voraussetzung
080 613
Kolloquium – Bachelor, Master, Promotion
Prof. Dr. Sören Petermann
GCFW 04/304
Mo 14.00–16.00
In der Veranstaltung können keine Scheine erworben werden.
Eine Abschlussarbeit (Bachelor, Master) oder Forschungsvorhaben (z.B. Dissertation) wird im Bereich Stadt- und Regionalforschung angestrebt.

 

DDas Kolloquium ist ein Diskussionsforum für Themen der Stadt- und Regionalforschung. Es werden Exposés, Textentwürfe oder Arbeitsergebnisse von Bachelor-, Master- oder Dissertationsarbeiten aus diesem Bereich präsentiert. Interessierte Teilnehmende diskutieren gemeinsam die präsentierten Forschungsfragen, Konzepte, Forschungspläne und Untersuchungsdesigns. Der Teilnehmerkreis rekrutiert sich aus Studierenden, die ihre Abschlussarbeit im Bereich Stadt- und Regionalforschung schreiben wollen und mit diesem Kolloquium in den Prozess der Themenfindung, Forschungsfragenformulierung und Konzipierung der Untersuchungsanlage eingeführt werden.