Aktuelle Veranstaltungen Wintersemester 2017/18

Titel: Einführung in die soziologische Stadtforschung

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfung
Teilnahmevoraussetzung
080 022
Vorlesung – Bachelor - Modul StadtReg, Teil II
Prof. Dr. Sören Petermann
HGC 30
Mi 10.00–12.00 Uhr
Unbenotete Klausur
Benotete Klausur
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule Grundlagen der Soziologie und Grundlagen der Politikwissenschaft

 

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Forschungsthemen und Ergebnisse der Stadtsoziologie. - Begriff, Verstädterung, Urbanisierung - Städtisches Sozialleben - Humanökologie der Chicagoer Schule - Sozialraumanalyse - Suburbanisierung - Segregation - Von der lokalen Gemeinschaft zu personal communities - Nachbarschaft und Quartier - Wohnen und Mobilität

 


Titel: Erst stirbt die Zeche, dann die Stadt? Der Strukturwandel von Wohnquartieren im Ruhrgebiet

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Teilnahmevoraussetzungen
080 221
Seminar – Bachelor – Modul Emp, Teil II
Alexander Letzel und Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier
GCFW 04/304
Mi 10.00–14.00 Uhr 14 tgl.
Besuch des ersten Teils im Sommer 2017

 

Fortsetzung aus dem Sommersemester 2017.

 


Titel: Wohnen und Leben in der Stadt

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Modulprüfungen

Teilnahme-
voraus-
setzungen
080 316
Seminar – Master – FOR, Teil I
Prof. Dr. Sören Petermann
GBCF 05/608
Do 12.00-14.00
aktive Beteiligung an einer empirischen Untersuchung und schriftlicher Forschungsbericht am Ende des 2. Semesters (im Sommersemester 2018).
Abgeschlossenes B.A.-Aufbaumodul „Stadt- und Regionalentwicklung“ bzw. Äquivalent. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Studierende des Studienprogramms „Stadt- und Regionalentwicklung“. Studierende anderer MA-Programme können nach Absprache mit ihrem Studienprogrammbetreuer/in teilnehmen, wenn dies inhaltlich sinnvoll erscheint.

 

Großstädte sind in der Regel durch residentielle Segregation geprägt. Verschiedene Bevölkerungsgruppen konzentrieren sich in bestimmten Wohngebieten der Stadt. Residentielle Segregation kann dabei verschiedene Formen annehmen, z.B. soziale, demographische und ethnische Segregation. Vor allem Prozesse der residentiellen Mobilität führen zu diesen Segregationsmustern. Diese Prozesse sollen im Seminar untersucht werden. Warum ziehen Personen oder Haushalte um? Welchen Wohnraum suchen sie? Welchen Wohnraum wollen sie meiden? Welche Relevanz hat der Wohnort für verschiedene Bevölkerungsgruppen (arm/reich, jung/alt, mit/ohne Familie, erwerbstätig/ arbeitslos, alteingesessen/zugezogen). Diese Fragen sollen im Rahmen forschenden Lernens in Gruppenarbeit beantwortet werden. Das Seminar wird im Sommersemester 2018 fortgesetzt.

 


Titel: Einstellungen zu Migration und Integration bei Akteuren im deutschen Wohnungsmarkt: Ein Surveyexperiment

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis/Modulprüfung
Teilnahmevoraussetzungen
080 357
Seminar – Master - S&R, Teil I und II
Dr. Knut Petzold
GC 03/42 oder GCFW 05/506
Mi 8.00-12.00
Siehe Modulbeschreibung. Einzelheiten werden zu Veranstaltungsbeginn bekanntgegeben.
Abgeschlossenes B.A-Aufbaumodul „Stadt- und Regionalentwicklung“ bzw. Äquivalent.

 

Im Kontext aktueller Flucht- und Migrationsbewegungen nach Deutschland wird in Politik und Öffentlichkeit regelmäßig über die Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Migranten und Flüchtlingen spekuliert. Solche Einstellungen lassen sich empirisch idealerweise in konkreten Kontexten untersuchen, wie z.B. anhand bei der Akzeptanz von Personen mit Migrationshintergrund beim Zugang zum Wohnungsmarkt. Die Untersuchung diskriminatorischer Einstellungen mit herkömmlichen Umfragen ist dabei mit zahlreichen methodischen Schwierigkeiten verbunden. So müssen gerade bei heiklen Themen geäußerte Einstellungen keineswegs mit tatsächlichem Verhalten einhergehen und können zudem massiv durch sozial erwünschtes Antwortverhalten oder substantiellen Nonresponse verzerrt sein. Eine Alternative stellen Surveyexperimente dar, die in den letzten Jahren zunehmend zur indirekten Messung von Einstellungen und Normen eingesetzt werden. Surveyexperimente erlauben nicht nur die Schätzung kausaler Effekte von Personenattributen auf Verhaltensabsichten, sondern sind i.d.R. auch weniger anfällig für Effekte sozialer Erwünschtheit. In dem als Forschungswerkstatt konzipierten Projektseminar soll ein eigenes Surveyexperiment zur Bewertung hypothetischer Wohnungsinteressenten durch reale Wohnungsanbieter durchgeführt werden. Hierzu werden zunächst die Konzepte der Einstellung, der Diskriminierung und der Integration theoretisch aufgearbeitet, bevor die Anwendung der Methode des Experiments in der Soziologie behandelt wird. Darauf aufbauend soll ein eigenes surveyexperimentelles Design entworfen und durchgeführt werden. Die gewonnen Daten sollen aufbereitet, mit Rückbezug auf die theoretischen Überlegungen ausgewertet und die Ergebnisse in einem Forschungsbericht dokumentiert werden.

 


Titel: Einführung in die Mehrebenenanalyse für die Stadt- und Regionalforschung

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
080 360
Seminar – Master – S&R, Teil II
Jasmin Schmitt
wird noch bekanntgegeben
Blockveranstaltung 26.02.–01.03.2018
Übungsaufgaben
Übungsaufgaben und empirischer Bericht

 

Zahlreiche Studien der Stadt- und Regionalforschung fragen nach Einflüssen der Makro- auf die Mikroebene. Interessiert beispielsweise der Einfluss des Wohngebiets auf seine Bewohner, sind Daten erforderlich, die beide Ebenen einbeziehen beziehungsweise hierarchisch strukturiert sind. So bilden Bewohner die Mikro- und Wohngebiete die dazugehörige Makroebene. Die statistische Analyse hierarchisch-strukturierter Daten gelingt mit Mehrebenenmodellen, die Gegenstand des Seminars sind. Nach Einführung in die Grundlagen der Methode, werden Mehrebenenanalysen gemeinsam und eigenständig am Computer durchgeführt.

 


Titel: Strukturen, Bedingungen und Effekte räumlicher Kontexte

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
080 369
Seminar – Master – Modul R&E, Teil I
Prof. Dr. Sören Petermann
GC 03/33
Di 14.00–16.00 Uhr
Bearbeiten von Übungsaufgaben
Übungsaufgaben bearbeiten und eine schriftliche Hausarbeit anfertigen

 

In der sozialwissenschaftlichen Analyse nehmen räumliche Kontexte einen zentralen Stellenwert ein. Sie werden als die Umgebungen gesehen, in denen Menschen miteinander kommunizieren und interagieren. Sie werden im Raum sozialisiert, orientieren sich am Verhalten der Mitmenschen in ihrer Umgebung, bauen eine Bindung zum Raum auf. Räume werden aber auch klassifiziert, hierarchisiert und ggf. stigmatisiert. Räume sind also Bedingungen für Lebenschancen, sie strukturieren unseren Alltag und bedingen das soziale Leben. Allerdings weist die empirische Forschung eher selten starke raumstrukturelle Effekte aus. Dies mag an der unzureichenden Spezifizierung von Raum liegen: Wie groß muss bzw. darf der umgebende Raum sein, um Wirkungen zu entfalten? Für welche Bevölkerungsgruppen sind Raumeffekte stärker bzw. schwächer ausgeprägt? Welche Kontextbedingungen sind wirksamer als andere? Diese Fragen werden im Seminar behandelt.

 


Titel: Siedlungsstrukturen und Lebenschancen

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Modulprüfungen
Teilnahmevoraussetzungen
080 370
Seminar – Master – Modul R&E, Teil I)
Prof. Dr. Sören Petermann
GCFW 05/506 CIP-Insel
Di 16.00–18.00 Uhr
Bearbeiten von Übungsaufgaben
Übungsaufgaben bearbeiten und eine schriftliche Hausarbeit anfertigen
Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse und Statistik; Stata-Kenntnisse von Vorteil.

 

In diesem Seminar stehen siedlungsstrukturelle Disparitäten von Lebenschancen im Vordergrund. Im Fokus steht die Analyse von quantitativen Daten des Allbus 2010. Als Lebenschancen wird die Gestaltung persönlicher Netzwerke untersucht. Strukturelle Eigenschaften wie Netzwerkdichte und die Netzwerkzusammensetzung werden vor dem Hintergrund siedlungsstruktureller Merkmale analysiert. Schrittweise werden Zusammenhänge zwischen diesen Merkmalen unter Kontrolle dritter Variablen analysiert.

 


Titel: Stadtsoziologisches Forschungskolloquium

LV-Nr.
Veranstaltung
Dozent
Ort
Zeit
Studiennachweis
Teilnahme-
voraussetzungen
080 611
Kolloquium – Bachelor, Master, Promotion
Prof. Dr. Sören Petermann
GCFW 03/33
Mo 14.00-16.00
In der Veranstaltung können keine Scheine erworben werden.
Eine Abschlussarbeit (Bachelor, Master) oder Forschungsvorhaben (z.B. Dissertation) wird im Bereich Stadt- und Regionalforschung angestrebt.

 

Das Kolloquium dient der Begleitung geplanter und laufender Abschlussarbeiten oder Forschungsvorhaben im Bereich der Stadt- und Regionalforschung. Die Teilnehmenden entwickeln Forschungsfragen, Konzepte, Forschungspläne und Untersuchungsdesigns. Die Vorhaben werden im Entstehungsprozess vorgestellt. Exposés, Textentwürfe oder Arbeitsergebnisse werden präsentiert und diskutiert.