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SOPRA-Studierendenpreis 2025

Der Verein zur Förderung sozialwissenschaftlicher Praxis verleiht jährlich den SOPRA-Studierendenpreis für besonders praxisbezogene Abschlussarbeiten. Im Jahr 2025 wurden eine Bachelorarbeit und zwei Masterarbeiten ausgezeichnet. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Gewinnerinnen vor:

Leonie Weyhofen

Leonie Weyhofen wurde für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel: „Die Einstellung von Deutschen gegenüber Flüchtlingen: theoretische Ansätze und eine vergleichende Analyse dreier empirischer Studien“ ausgezeichnet.

 

Wie sind Sie damals auf Ihren Studiengang aufmerksam geworden?

„Mich haben schon immer die unterschiedlichen Perspektiven von Menschen fasziniert, daher fand ich es damals großartig, im Rahmen des Bachelor of Arts in Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum Wahlpflichtmodule aus den wissenschaftlichen Feldern der Sozialpsychologie und Migrationsforschung wählen zu können. 
Frau Prof. Dr. Fauser und Herr Dr. Chakkarath haben immer sehr spannende, in diesen Bereichen verortete Lehrveranstaltungen gehalten."

Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrem Studium?

„Ich war nach dem Bachelorstudium für ein paar Monate im Ausland, um eine neue Sprache zu erlernen und habe mich nun in ein soziologisch-ökonomisches Masterprogramm eingeschrieben. Mein Ziel ist es, später in der internationalen Strategieberatung tätig zu werden."

Was möchten Sie den Studierenden mit auf den Weg geben?

„Ich habe während des Studiums gelernt, dass es einerseits sehr wichtig ist, seine Studieninteressen kontinuierlich zu verfolgen und es andererseits genauso von Bedeutung ist, sich schon im Studium beruflich zu profilieren (z.B. durch Nebentätigkeiten, Zertifikate, Fremdsprachen). Wenn man sich dementsprechend ausprobiert, Erfahrungen sammelt und diese reflektiert, dann ist man auf dem richtigen Weg.

Und an alle Erstakademiker*innen: Wenn ihr mal Unterstützung braucht oder nicht weiterwisst, dann meldet euch bei dem Netzwerk arbeiterkind.de. Mein Leben wäre unkomplizierter gewesen, wenn ich schon früher von dem Netzwerk gewusst hätte."

 


Jennifer Schirrmacher

Jennifer Schirrmacher erhielt den SOPRA-Studierendenpreis für ihre Masterarbeit mit dem Titel: „'So'n bisschen ist doch jeder in der Gesellschaft verankert' Wie von Armut betroffene Menschen ein ehrenamtliches Versorgungsangebot erleben".

 

Wie sind Sie damals auf Ihren Studiengang aufmerksam geworden?

„Über die Schwester einer Freundin, die an der RUB studiert hat, bin ich auf den Studiengang aufmerksam geworden. Das klang spannend und ich hatte Lust, ins Ruhrgebiet und in eine Großstadt zu ziehen. Besonders gereizt haben mich die Interdisziplinarität, die inhaltliche Vielfalt und die Möglichkeit, gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen"

 Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrem Studium?

„Ich habe mein Studium im letzten Jahr abgeschlossen und arbeite derzeit in einem coolen Job. Gleichzeitig möchte ich mich weiterentwickeln, neue Perspektiven entdecken und kann mir gut vorstellen, mich in Zukunft noch stärker im Bereich der politischen Bildungsarbeit zu engagieren."

 Was möchten Sie den Studierenden mit auf den Weg geben?

„Nutzt die Freiheiten im Studium, bleibt neugierig und offen für neue Themen, auch abseits des eigenen Schwerpunkts. Lasst euch nicht zu sehr von der Regelstudienzeit unter Druck setzen und bringt euch dort ein, wo es euch wichtig ist, sei es im Seminar oder beim Mitgestalten einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft."


Franziska Pennekamp

Franziska Pennekamp hat den SOPRA-Studiendenpreis für ihre Masterarbeit mit dem Titel: „Lokale Umweltbelastung und Armutssegregation: Eine räumliche Analyse in Bochum" erhalten.
Ihre Masterarbeit wurde außerdem auf der Seite des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH veröffentlicht. Sie können die Masterarbeit
hier aufrufen.

 

Wie sind Sie damals auf Ihren Studiengang aufmerksam geworden bzw. was hat Sie daran besonders interessiert?

„Ich habe an der Fakultät bereits im Bachelor Sozialwissenschaft studiert und dort auch vom Masterprogramm erfahren. Besonders hat mich die Anwendbarkeit der Seminare überzeugt. Wie schaffe ich es, sowohl quantitativ, als auch qualitativ valide Erkenntnisse zu erzeugen? Die Fähigkeiten, die ich mir dadurch aneignen konnte, sind auf viele Themen übertragbar."

 Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach dem Studium?

„Aktuell arbeite ich noch am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, bin aber auf der Suche für die Zeit danach. Ich würde gerne weiterhin (statistisch) zum Kontext Klimawandelanpassung und gesellschaftlicher Transformation arbeiten und/oder forschen, aber wo mich dieser Weg genau hinführt ist augenblicklich noch offen."

Was möchten Sie den Studierenden mit auf den Weg geben?

„Belegt eure Kurse so, dass sie euch interessieren und schaut, wenn ihr die Möglichkeit habt, auch mal über den Tellerrand hinaus! Ich habe sehr viel aus meinem Auslandsaufenthalt an der Uni in Tours, Frankreich und meinen Ehrenämtern an der Uni mitnehmen können."