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Informationen über die ab dem Sommersemester 2007 neu gestalteten Studienangebote

Mit dem Sommersemester 2007 geht die Fakultät für Sozialwissenschaften mit neuen attraktiven Studienangeboten an den Start. Im Zentrum steht der neue Ein-Fach-Bachelor "Sozialwissenschaft", der das alte Diplom ersetzt. Die Module dieses Bachelor erstrecken sich auf Soziologie, Politikwissenschaft, Ökonomie, Sozialpsychologie, Sozialanthropologie und Methodenlehre und führen diese Disziplinen im Aufbaubereich zusammen. Vertiefend interdisziplinär ist der sich anschließende Master "Sozialwissenschaft" gestaltet, in dem thematische Scherpunkte gesetzt werden.

Auch die sozialwissenschaftlichen Angebote im Zwei-Fächer-Bereich sind unter interdisziplinären Gesichtspunkten neu gestaltet worden. Neben dem bewährten Fach Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (PWG) wird es ein weiteres interdisziplinäres Fach mit der Bezeichnung Kultur, Individuum und Gesellschaft (KIG) geben. Die bislang angebotenen Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialpsychologie/-anthropologie laufen dann aus. In die entsprechenden Master-Fächer kann man noch bis zum Wintersemester 2008/2009 wechseln, danach laufen auch diese aus. Details sind im Übergangszeitplan zu finden.

Die folgende Grafik zeigt die neue Studienstruktur der Fakultät:


Anmerkung:

Auch andere als die durch Pfeile aufgezeigten Wechselmöglichkeiten sind zulässig (z. B. vom Studienfach KIG zum Master of Education), können aber dazu führen, dass Veranstaltungen oder Module nachstudiert werden müssen.

Einen schnellen Überblick über die sozialwissenschaftlichen Studienangebote finden Sie in unserer Einsteiger-Informationsbroschüre. Wer sich für genauere Details interessiert, sei auf unseren Akkreditierungsantrag verwiesen. Die neuen Studienangebote wurden in vollem Umfang Ende 2006 akkreditiert; dazu finden Sie hier eine Presseerklärung sowie die Akkreditierungsurkunden.

Für alle Studierende aus den alten Studiengängen (Diplom, alte disziplinorientierte Bachelor- und Master-Struktur) gilt das Angebot, sich in die neuen Studiengänge umzuschreiben. Alle alten Studiengänge und -fächer können aber selbstverständlich auch zu Ende geführt werden. Wie lange diese Studiengänge noch angeboten werden, sehen Sie im Übergangszeitplan. Allerdings wird es auch für diese auslaufenden Studiengänge Änderungen in der Angebotsstruktur geben:

Ein gesondertes Angebot für die Diplomkandidaten gibt es nur noch vereinzelt (Statistik, Sozialökonomik, Prüfungskolloquien). Stattdessen sind Äquivalenztafeln aufgestellt worden, mit deren Hilfe Diplomkandidaten Bachelor- und Mastermodule auswählen können, die für ihr jeweiliges Studienfach einschlägig sind.

Für alle Bachelorkandidaten in den Studienfächern Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialpsychologie und -anthropologie, aber auch für PWG-Studierende verändert sich die Modulzusammensetzung. In der Regel bestehen die Module nur noch aus zwei Lehrveranstaltungen, ergänzt durch eine "strukturierte Betreuung", in der - in unterschiedlicher Art und Weise - Hilfestellungen für den Abschluss des Moduls gegeben werden. Studierende, die ihre Module noch nicht ganz abgeschlossen haben können ggf. Teilnahmenachweise nicht mehr anrechnen lassen bzw. müssen "strukturierte Betreuungen" nachholen. In diesem Fall wenden Sie sich an Ihren Modulbetreuer! Wir haben uns darauf verständigt, diese Umstellung großzügig im Interesse der Studierenden zu gestalten.

Für die Masterstudierenden in den Zwei-Fächer-Angeboten ändert sich nichts. Im Ein-Fach- Master Sozialwissenschaft wurden hingegen die Abschlussprüfungen neu gestaltet. Gab es bislang zwei mündliche Prüfungen, den Einbezug von zwei prüfungsrelevanten Modulen und die MA-Arbeit, so sieht die neue Prüfungsordnung den Einbezug von vier Modulen und eine mündliche Prüfung in Form der Disputation über die MA-Arbeit vor. Die Studierenden der alten Prüfungsordnung können, wenn sie sich noch nicht zu einer Prüfung angemeldet haben, ihren Master auch nach der neuen Prüfungsordnung vollenden.