Profil des Lehrstuhls

Die Forschungsarbeiten des Lehrstuhls konzentrieren sich auf Formen, Entwicklungen, Bedingungen, Folgen und Prozesse sozialräumlicher Ungleichheit verschiedener Bevölkerungsgruppen. Im Fokus stehen sozialräumliche Kontextbedingungen und Entwicklungschancen der Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse, der gesellschaftlichen Integration in der Einwanderungsgesellschaft, der sozialen Kontakte und persönlichen Netzwerke sowie dem Mobilitätsverhalten. Die Vorhaben folgen der theoriegeleiteten empirischen Sozialforschung. Empirische Analysen sind vergleichend zwischen Quartieren, Städten oder Regionen angelegt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem sozialen und demografischen Strukturwandel im Ruhrgebiet.

In der Lehre werden Veranstaltungen vorrangig zur Stadt- und Regionalsoziologie angeboten. In einer Einführungsvorlesung wird das Grundlagenwissen vermittelt. Thematische Schwerpunkte sind zum Beispiel die Entwicklung von Wohn- und Lebensbedingungen, residentielle Mobilität oder sozialräumliche Kontextbedingungen für soziales Leben, Wohlbefinden und soziale Netzwerke. Diese Veranstaltungen sind zumeist empirisch angelegt oder fokussieren auf forschendes Lernen. Der Lehrstuhl ist am Master-Studienprogramm „Stadt- und Regionalentwicklung“ beteiligt. Zudem werden die Grundlagen, die wichtigsten Fachbegriffe und klassische sowie moderne Theoriebestände der Fachdisziplin Soziologie gelehrt.