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07. 08 2009:

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart im Gespräch mit einigen der jüngsten Professorinnen aus Nordrhein-Westfalen

Immer mehr Frauen besetzen an nordrhein-westfälischen Hochschulen Spitzenpositionen. Im kommenden Wintersemester werden erstmals sieben Hochschulen in Nordrhein-Westfalen von Rektorinnen geleitet, 2005 gab es erst zwei Frauen in dieser Leitungsposition. Auch bei den Professuren haben die Frauen aufgeholt. Seit 2005 hat sich die Anzahl der Professorinnen um 139 erhöht. Wie sich dieser positive Trend weiter stärken lässt, diskutierte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Donnerstag mit fünf der jüngsten Professorinnen aus Nordrhein-Westfalen sowie der Präsidentin der Fachhochschule Rhein-Waal, Professor Marie-Louise Klotz. Die Fachvertreterinnen sprachen sich für eine intensive Förderung von Frauen an Hochschulen aus. "Mentoring-Pogramme für Frauen an Hochschulen sind extrem wichtig. Die Möglichkeit, Förderprogramme in Anspruch zu nehmen, stärkt Wissenschaftlerinnen bereits enorm", sagte Dr. Katja Sabisch, Juniorprofessorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum. Ein wichtiges Thema der Gesprächsrunde war zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Der Einstieg nach der Elternzeit in die Stelle als Juniorprofessorin war für mich schwierig. Dieser Übergang konnte etwa mit dem Ausbau von Kita-Plätzen erleichtert werden", erklärte Dr. Eva-Maria Lütkebohmert-Holtz, Juniorprofessorin am Institut für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bonn.
Den Artikel "Förderung soll Frauen den Weg in Spitzenpositionen an Hochschulen erleichtern" finden Sie auch unter http://www.innovation.nrw.de/.