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Kultur, Identität und Geschlecht: Verhandlungen und Neuordnungen

Das Forschungscluster integriert soziologische, ethnologische und psychologische Interessen an der kulturellen und sozialen Konstitution, Reproduktion und Transformation personaler und kollektiver Identitätsformen sowie den Beziehungen zwischen Individuen und Gruppen. Kultureller Austausch (interkulturelle Kommunikation, Kooperation und Koexistenz), medial und technisch vermittelte Selbst- und Weltverhältnisse von Subjekten sowie sich wandelnde Geschlechterverhältnisse bilden den zentralen Fokus der vielfach interdisziplinären Projekte. Kulturen, Identitäten und Geschlechter werden als offene und dynamische, in den Gesellschaften einer glokalisierten Welt häufig sehr komplexe, in sich heterogene Konstellationen und ‚Texturen‘ aufgefasst. Sie bilden und entwickeln sich in wissensbasierten Praktiken, die zutiefst von den sich wandelnden, in einer Kultur und Gesellschaft verfügbaren Medien und Techniken mitgeprägt werden. Ein Spezifikum dieses Forschungsclusters stellt die systematische, theoretisch und methodisch fundierte Analyse des Verhältnisses zwischen kollektiven, soziokulturellen Wissens- und Praxisformen einerseits, typischen sowie individuellen Subjektivitätsformen andererseits dar.